Gegen ständige Angstmacherei

Datum

Schaut gefälligst richtig hin

Veröffentlichung zum Artikel:
Ist der Überfall der USA auf Iran unausweichlich? von Rainer Rupp

arteurope sagt:
12. Mai 2019 at 15:01

Flugzeugträger im Persischen Golf
2018
US-Flugzeugträger USS John C. Stennis + 1 Schiff für amphibische Kriegsführung mit amphibischen Einheiten

Flugzeugträger USS Abraham Lincoln + 4 Raketenkreuzer + 1 Patriot Raketenabwehrkreuzer + 1 1 Hubschrauberträger

Wassertiefe max. Persischer Golf = 90m

Ja, da kann einem Angst und Bange werden. In der Vergangenheit wurden von den USA auf diese Weise Kriege eingeleitet, z.B. Vietnamkrieg.Wußten Sie, dass Admiral George Stephen Morrison 1964 das Kommando der Flotte während des Tonkin-Zwischenfalls hatte? Als was, findet man im Wikiartikel nicht, denn Admiral wurde er erst 1967. Egal, erstaunlicherweise ist er der Vater von dem Doors-Sänger Jim Morrison, die Musik von Apokalypse now, der 1. beeindruckende Kinofilm zum Vietnamkrieg, der der US-Administration auch gezeigt hat wie man verlorene Kriege über Holywood im Nachhinein doch noch gewinnen kann. Doch nicht nur Jim mit seiner Gruppe, sondern ausgesprochen viele weltbekannte Musiker der 70iger Flower-Power-Zeit sind eng verwoben gewesen mit dem US-Militär, sogar, ich konnte es kaum glauben, Frank Zappa. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch, erst Demos gegen Vietnamkrieg und für Frieden, am Ende Flower-Power, hemmungsloser Sex und Heroin. Heute kann man wohl sagen, dass die Hippi-Zeit ein genialer Schachzug von US-Strategen gewesen ist. Generalstabsmäßig lange vor Kriegseintritt vorbereitet, komplettierte es die Versorgung kritischer jüngerer Bevölkerungsgruppen, neben Kommunismus-Hatz vor allem gegen etablierte ältere Kritiker. So konnte es über 10 Jahre knallen – und die Geschäfte liefen so gut, so gut wie nie und dazu noch Zappa hören, einfach geil uuund, nicht zu vergessen, als Nachtisch noch die vielen, vielen Millionen aus den Vietnamfilmen. Schade, war ja dann 1975 vorbei.

Aber jetzt, endlich, könnte es wieder so weit sein. Natürlich wird dieser Krieg verloren gehen, aber eben nicht wirklich, weil Holywood danach die Kriege einfach wieder gewinnen wird. Fragen Sie sich nicht auch, was uns wohl die Strategen diesmal bieten werden? Ich meine, diese Hippi-Zeit war doch toll, aber was wird es diesmal wohl sein?

Doch leider ist da dieser Trump. Das dumme ist, dass er leider so wenig im militärischen Komplex investiert ist und man läßt ihn da auch nicht rein. Er kann erst abkassieren, wenn alle seine Widersacher durch fetten Krieg ihre Milliarden verdreifacht haben – aber ob sie das dann noch zulassen werden? Diese Frage ist für Trump gar keine Frage: nein, werden sie nicht. Ihm ist doch schon lange klar, dass er die ihm feindlich gesinnten Oligarchen nur überholen kann, wenn er auch im großen Stil in die Seidenstrasse investieren darf. Und deshalb gibt es zwar eine Drohkulisse und sicher auch Black Ops, mehr wird nicht dabei herauskommen, mehr darf nicht herauskommen, sonst ist Trumpi-Pumpi einschließlich seiner Familie und Freunde geliefert.

Das wissen die Mullahs, die Clintons, die Rothschilds und Rockefeller und wie sie nicht alle heißen. Der Krieg würde beginnen, sobald den Trumps der größte Teil der Beute zugesichert wird, dafür müssten dann aber einige andere Milliardäre – na ja, wie soll man sagen, im BackGammon sagt man „zurückgedreht“ werden, oder sagen wir einfach abgewickelt werden. tja und genau das geht zur Zeit nun gar nicht.

Eine Flotte von riesigen Kriegsschiffen, die wie BadewannenSchwimmentchen im engen persischen Golf rumplätchern, werden zumindest dafür sorgen, dass die Strasse von Hormus nicht gesperrt wird und strategisch sieht das von oben sicher so dämlich aus, dass es schon wieder süß wirkt und könnte doch die steinernen Herzen der östlichen Oligarchen berühren – und vielleicht darf Trump dann doch mitspielen bei der Seidenstrasse. Das wäre doch schön, dann gibt es nämlich gar keinen Krieg mehr in dieser Region und die Geldflüsse der anderen Oligarchen müssen umgeleitet werden, weg vom militärischen Komplex, da sind dann ämlich keine Margen mehr zu holen.
So einfach dieser Trump auch ist, also für mich durchsichtig wie ein Wasserglas, so einfach gut und berechenbar ist er auch. Der Mann ist konsequent – sonst wäre er ja nicht Miliardär.




Autor

← Älter Neuer →