Bild: Fisch

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Bearbeiteter Fotodruck

Print eines Lightpaintings
Fisch 2006, mit Lackstiften bearbeiteter Fotoprint eines Lightpaintings, 70cm x 50 cm

Der Fisch ist das Symbol der Ur-Christenheit. Mit der Erhebung des Christentums durch Kaiser Constantin war der Steckling gesetzt für das größte, brutalste und gleichzeitig dauerhafteste Verbrechen was Menschen anderen Menschen antuen können. Schon bevor das Christentum zur Religion des Römischen Imperiums wurde, gab es bereits Gespräche über Abwandlungen der christlichen Lehre. Die Christenverfolgung sollte aufhöhren und es wurde mit Förderungen und Privilegien „gewunken“. Was dabei zunächst herauskam schien irgendwie unverfänglich, statt des Samstags (Sabbat) sollte der Sonntag der heilige Tag sein und neben Jesus/Gottvater sollte es auch möglich sein andere anzubeten (Maria und die Heiligen). Doch damit wurde von Anfang an die Botschaft Jesu auf den Kopf gestellt. In den folgenden Jahrhunderten wurden alle Abweichler, besonders die, die die ursprüngliche Lehre beibehalten hatten, auf das böswilligste verfolgt. Kleinste Abweichungen vom allgemeinen (katholischen) Christentum wurden bestialisch bestraft, z.B. das nicht Fleisch essen wollen, denn aus den Apocryphen (andere Evangelien, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden), geht hervor, dass Jesus und seine Jünger kein Fleisch verzehrten. Genauso übernahmen es dann auch die Urgemeinden. Wir finden Erlasse von Kirchenfürsten und Landesherren, die das Verschmähen von Fleisch auf Folter und Todesstrafe verboten hatten.

Die im 6. Jahrhundert jetzt kirchlich einsetzende Missionierung stieß zudem bereits auf Christen, besonders im Norden des heutigen Frankreichs und Irlands. Kaum veröffentlichte Funde aus dem 1. Jhdt n. Chr. zeigen, dass die Lehren des Neuen Testaments viral durch ganz Europa gingen und in vielen germanischen und keltischen Gemeinschaften neben ihren Naturreligionen existiert haben. Wie so oft in unserer Zeit wird einfach verschwiegen, was nicht in vorgegebene Rahmen passt.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese Seite nicht für Quellenhinweise gedacht ist. Ich möchte Ihnen nur den Hintergrund zu diesem Bild näher bringen. Der interessierte Leser wird fündig werden mit den einschlägigen Suchmaschinen.

In einem langen Prozess zerfiel das weströmische Reich im 5. Jhdt, angeblich wegen dem Dominoeffekt Hunnen-Völkerwanderung. Bedauerlicherweise läßt sich aber kaum etwas hunnisches finden. Attila, das weiß man heute, war ein Cherusker. Nicht mal die katalaunischen Felder, die größte Schlacht (452 n. Chr), die Europa bis dahin gesehen hatte, läßt sich verorten.

Wie ein Dämon, der von einer Persönlichkeit in eine andere springen kann, haben die Frankengermanen die römische Schlächterei fortgesetzt, jetzt im Namen Christi. Was sie über Generationen bekämpft hatten waren sie selber geworden und fielen sogleich in die Gebiete ein, die den Römern Drusus, Varus und Germanicus immer verwehrt geblieben waren. Die Geschichtsschreiber erzählen von dem Widerstand unter Führung von Widukind, der aber zum Ende des 8. Jhdts aufgab und sich taufen ließ. Danach taucht er in keinen weiteren Schriften mehr auf. Auffällig ist aber dann im direkten Anschluss die Überfälle der Normannen auf engliche und schottiche Klöster, die heute sogenannte Wikingerzeit.

Da es damals schon Propaganda gab und ebenso Geschichtverfälschungen, ziemlich deutlich wird das ja schon mit den Beschreibungen von Tacitus zu den Rückzugsgefechten des Germanicus 19 n. Chr., kann man unmöglich alles, was schriftlich erhalten blieb, immer als bare Münze verstehen. Wie naiv wäre das denn?

Schaut man sich die militärischen Bewegungen aus der Vogelperspektive an, so könnte ebenso der Schluß gezogen werden, dass Germanicus noch umfangreicher geschlagen wurde als Varus und seine erklärten Verluste durch Seestürme nur eine propagandistische Erklärung für Rom dargestellt haben. Die unbelegbaren Völkerwanderungen wegen Hunnen sehen dann aus wie für damalige Verhältnisse gut geplante Manöver mit strategischem Tiefgang, wie wäre sonst zu erklären, dass der Stamm der Vandalen sich zielstrebig in Richtung römische Kornkammer zubewegte und diese Versorgung schließlich zerstörte. Es soll zufällig genau dann mit den Wikingerüberfällen begonnen haben, als die Sachsen den Franken unterlegen waren und sich taufen ließen?, und ausgerechnet Kloster auf Kloster? Sieht das nicht eher aus, als ob sich dahinter ein Dirigat befunden haben muß, was ganz genau zu wissen schien, woher die Gefahr tatsächlich kam?

FOLGE DEM WEG DES GELDES, aber genau das tuen die Historiker nicht!

Sie glauben am liebsten den Schriften, die in Klöstern entstanden sind, wohlwissend von den kriminellen Greueltaten über Jahrhunderte an den zivilen Bevölkerungen. Sie wissen um die Urkundenfälschungen von Besitztümern im großen Stil, aber das dieser Club auch Geschichtsfälschung betrieben haben könnte, darauf kommen sie nicht. Wenn von dieser antichristlichen Seite aus die Römer als Hochkultur beschrieben werden, soll das möglicherweise ein Anrecht begründen „Niedrigkulturvölker“ abzuschlachten.

Nein, ganz bestimmt war es nicht so. Es gab hier eine mächtige Kultur, die im Einklang mit der Natur stand, so mächtig, dass sie der römischen Kultur in den Allerwertesten treten konnte und die in Badehäusern und Aquädukte weder Hochkultur noch Motiv erkennen mochte ganze Völkerscharen zu quälen. Doch Gewalt erzeugt Gewalt und am Ende waren sie selbst und
Lightpainting Projektionfreiwillig römischer als die Römer selber es je gewesen sind, hatten auf einmal pyramidiale Gesellschaftsstrukturen mit vererbbaren Machtansprüchen, zählten und stritten sich um Geld und merkten nicht, dass die römischen Legionen einstmal doch nur Mittel zum Zweck waren die christliche Lehre im Zeichen des Fisches zu verkehren, bevor sie den immerselbigen wahren Herrschern hätte gefährlich werden können. So ist es ja dann auch kein Fischlein mehr, sondern ein Verreckender an einem Kreuz. Die Hintergrundbotschaft ist klar: Siehe was geschieht, wenn du dich nicht unterwirfst.

Entstanden ist das Bild Fisch aus Video-Aufnahmen einer Performanceprobe im Bootshaus bei Zülpich. Es wurde aus dem Video extrahiert und in einem besonderen Verfahren vergrößert. Die Performance handelt von einer Reise, die ich mir damals vorstellte und auf der ich mich 14 Jahre später tatsächlich befinde.

Alles, was ich mir vorstelle, passiert, alles, was ich mir wünsche bekomme ich geschenkt, der Herr ist mit mir.

Die Performance behandelt ein Rebirthing (Wiedergeburt) unserer mitteleuropäischen Wurzeln. Sie versucht eine Zeitreise über die traumatischen Ereignisse zurück bis in die frühste fränkische Epoche und bekam den Arbeitstitel NIFLUNGENBASS.

Das Printverfahren beruht auf eine optimierte, industrielle Tintenstrahltechnik. Die Farben sind sehr robust und lichtecht , wie auch das Trägerpapier eine besondere Festigkeit besitzt. Das System wird für besonders anspruchsvolle und langlebige Bebilderung im Aussenbereich eingesetzt. Die Lackstiftarbeit ist der hohen Lichtechtheit des Prints selbstverständlich angepasst. Durch die Kaschierung auf eine Schaumstoffplatte ist eine Verwellung komplett auszuschließen. Mit einem Alurahmen ließe es sich auch dauerhaft im Außenbereich, oder in Feuchträumen, Wohnküche, Swimmingpool- und Saunabereich aufhängen. Verschmutzungen können mit einem weichen, feuchten Tuch problemlos entfernt werden, eine Verglasung ist somit nicht nötig.

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