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Kamera-in einer typischen Performance After Work Party in der Beggar Bar, 1996, als Kunstfilm-Collage


Wenn sich nach 25 Jahren jemand wiedererkennt und dagegen ist, dass die Sequenzen mit seiner Person gezeigt werden, bitte ich darum mir eine Mail zu senden, die Sequenz wird dann verpixelt, oder herausgeschnitten, dafür bedarf es keines Rechtstreits. Darüberhinaus ist in vielen Fällen eine Einwilligung (konkludent) bereits gegeben gewesen durch Betreten der Veranstaltung. Dennoch werde ich, sofern der Wunsch einer Löschung an mich herangetragen wird, diesem sofort folgen. Ich bin der Meinung, dass jeder das Recht hat seine einstmalige Einwilligung auch wieder zu widerrufen.

Der Kamera-in Film zeigt in einer Collage das übliche Treiben in der Beggar Bar, ein Kunstkaffee in der Südstadt von Köln.

Kamera-in bedeutet, dass direkt in die Kamera gefilmt wird. es gibt keinen nachträglichen Schnitt. Sie sehen hier die Orginalaufnahmen. In den 90iger Jahren wurden Spontanaufnahmen wie wir es heute mit den Smartphones kennen, hauptsächlich in VHS, SVHS, 8mm und HI8 gefilmt. Schnitt bedeutete eine „sortierte“ Kopie des Orginalmaterials, von dem dann das Masterband kopiert wurde und von dem Masterband schließlich die für den Gebrauch gezogene Kopie hergestellt wurde. Mit jeder Kopiegeneration ging ein enormer Qualitätsverlust einher. Deshalb war die direkte Herstellung des Films in die Kamera die einzige Möglichkeit die Bild- und Tonqualität zu erhalten.




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