Skizze: Verschlungen

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Aquarellskizze

Aquarell
Verschlungen, Skizzenblatt Aquarell, 30 cm x 40 cm, Hamburg 1987

Kennen Sie das? Sie lernen jemanden kennen und verlieben sich und just in dem Augenblick, in dem Ihre Träume wahr werden, merken Sie: „Es ist nicht die Richtige“ und Sie wissen, die Suche wird weitergehen müssen.

Nachdem mir das zum x-ten Mal passiert ist, war ich ein wenig verzweifelt, mittlerweile 27 Jahre alt. Das ganze war ziemlich heftig und kurz, ihren Namen habe ich vergessen, eine Krankenschwester.

Eine bemerkenswerte Episode dieser Kurzbeziehung war in einem Club in der Feldstrasse in Hamburg David Bowie kennen gelernt zu haben. Er hatte gerade ein Konzert in Hamburg gegeben und war mit seiner Band in diesen Club „geflüchtet“ vor seinen Fans. Die Bekanntschaft dauerte nicht lange, denn plötzlich wurde die Tür aufgerissen und schreiend stürzten sich wild gewordene Fans die Souterraintreppe hinunter. David blieb cool, freundlich – hinter einem schützenden Tisch.

Es war uns zu voll, denn die hereinströmenden nahmen gar kein Ende, stickige Luft schlagartig, Anrempellungen. Der Gitarrist namens Carlos lud uns noch zu einer Afterparty ein. Da er nur Augen für meine Begleiterin hatte, war es das nicht, was ich mir für den Abend vorgestellt hatte. Mein Schätzchen, eine schlanke Blondine mit blauen, verwegenen Augen und der natürlich anmutenden Ausstrahlung: Ich bekomme immer, wen ich will, war zu meinem Glück ebenso wenig davon angetan und so verließen wir den begehrten Ort, machten uns eine schöne Nacht und hatten beide das Gefühl VIPs zu sein. Danke David.

Diese unscheinbare Skizze zeigt bereits die Ansätze zur Projektormalerei späterer Jahre. 1987 hatte ich immer noch nicht die richtige Farbemulsion herstellen können. Ich malte auf Projektoren mit wasserlöslichen Projektorfilzstiften und (durch Wärme) stark stinkenden Eddings und mit deren Nachfüllfarben, was weder für mich noch für Zuschauer gesund zu sein schien. Der flächige Farbauftrag gelang mit Nitroverdünnung. Die Windsor Tinten wasserbasiert waren meine wichtigsten Farben mit Zusätzen wie Ochsengalle, aber das alles war so teuer, dass eine Projektorperformance, wie ich sie heute machen kann, kaum bezahlbar war.

Jedenfalls lässt sich an der Skizze der Wunsch flächige Farbauftragungen, die mit wenigen überlagernden Eingriffen strukturiert werden können und dem Ziel, in wenigen Pinselbewegungen das Bild zu entwerfen, bereits feststellen. Es dauerte noch weitere 5 Jahre bis ich annehmbare Lösungen entwickelt hatte.

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