Foto: bewahre 2

Datum

Performance

MF-Foto Performance bewahre
bewahre, MF 6x6, Performance im Kunstmuseum Alte Post, Mühlheim an der Ruhr, 2007

Eine Performance im Kunstmuseum Alte Post – Stadt Mülheim an der Ruhr, zur Nacht der Museen mit Angelica Schubert, Frank Bersziek, und Eric Olsowski.

Angelica tanzte um die Säulen und spannte ein endlos langes Tuch um sie herum. Die Botschaft:

Bewahre was gut ist, aber gleichzeitig läuft das Bewahren auch immer darauf hinaus sich einzuschränken und Bewegungsfreiheit zu nehmen. Exzessiv in den Mittelpunkt gestellt, nimmt eine Bewahrung auch Freiheiten und konserviert den Ist-Zustand. Der Museumsraum hatte nach der ca 15minütigen Performance nicht mehr den Ausdruck von Schützen, sondern eher etwas von einem Labyrinth, oder einem Spinnennetz.





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Foto: Rot knallt

Datum

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Livingroom 1

Projektionsfoto aus dem Livingroom 1
Rotschopf MF-Foto 6x6 aus einer Performanceprobe mit eyperimentellen Farben, Köln 2007

Im ersten Livingroom experimentierte ich unter anderem auch mit Farbsubstanzen. Gäbe es dieses Foto nicht, dann wäre mir das komplett entfallen. Ein Rhenania-Künstler mit Beziehungen zu den Bayerwerken schenkte mir ein magenta-farbenes Pulver. Ich sollte es auf 60 Grad erhitzen und dann mal in meine Farbträgersuppe zugeben. Das tat ich und bekam dieses Knallerrot heraus. Es gibt viele Emulsionen und Flüssigkeiten, die das Licht des Projektors durchlassen und oft eine ganz andere Farbe haben, als ihre Projektion.

Lightpainting aus Liv1 von 2007
Lightpainting Nr. 7, Mittelformat-Foto einer Projektion im Livingroom 1, Köln 2007

Ich hatte die Sache ausprobiert, aber keine Möglichkeit gefunden andere „Farbpulver“ von den Bayerwerken zu bekommen, noch wusste ich, wie diese Substanz benannt wird. Dieses Vorwärmen ist allerdings ein signifikanter Nachteil für Spontanperformances, deshalb habe ich es wohl auch nicht ernsthaft weiter verfolgt.





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Foto: 333

Datum

Livingroom 1

Projektionsfoto aus dem Livingroom 1
333 MF-Foto 6x6 aus einer Overheadprojektorperformance, Köln 2007

Der erste Livingroom war ein großes Experiment in dem ich ausprobierte mit jedem „dahergelaufenen“ Künstler zusammen zu arbeiten. Eine gro0e dunkle, fensterlose Halle mit einem breiten, zweiflügeligen Tor, das weit offen stand und vor allem Musiker anzog. Spontan versuchten wir einen 3 – 10 minütigen Spannungsbogen zu erzeugen.

Diese Projektion fand ich auf einem Filmstreifen, aber ich kann nicht mehr sagen, um was es dabei ging, noch mit wem ich zusammen spielte. Der einzige Hinweis, den ich fand, ist eine Beschriftung auf der Folientasche, die den Streifen enthielt: nämlich 333 .





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