Entwicklung von arteurope.de

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arteurope.de entstand in Zusammenhang mit den öffentlichen Proben, den Kunstvereintsätigkeiten und der ins Leben gerufenen Livingrooms. Unter dieser Domän sollten diese, aber auch Ländergrenzen überschreitende Aktivitäten eine Dokumentationsplattform erhalten. Sie sollte zu einer Zeit, in der die Dominanz sozialer Netzwerkprovider noch überhaupt nicht bemerkbar war, ein soziales Netzwerk unter Künstlern schaffen.

Die schnelle Verbreitung der Smartphones und das damit einhergehende weltweite Aufblühen einschlägiger Netzwerkbetreiber, die es in wenigen Jahren sogar zu marktbeherrschenden Unternehmen und zu Multimilliardären geschafft hatten – nur um aufzuzeigen wie heiß der Bedarf in den Bevölkerungen angestachelt werden konnte – machte die damals auf baseportal.de gehostete Webseite, ein in der Scriptsprache Perl selbst programmiertes CMS, für diesen Zweck obsolet. Facebook und Konsorten waren einfach bequemer für den Austausch und relativ schnell dann auch funktionsumfänglicher. Da konnte ich nicht mithalten.

Fortan wurde die Seite genutzt eigene Bilder zu veröffentlichen und die eigenen Kunstprojekte und Ausstellungen dem für Internetverhältnisse kleinen Kreis an Interessierten, Mitwirkenden, Künstlern, Fans und Kunstliebhabern zu offerieren.

12 Jahre später entschied ich mich die Webseite nochmal ganz neu aufzubauen. Statt ein Buch zu schreiben, jeder schreibt ja mittlerweile ein Buch, möchte ich alle meine Arbeiten dokumentieren und daraus einen Katalog machen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich die einzelnen Artikel und Bilder anklicken könnte und ganz automatisch daraus eine Druckdatei für ein Heft, oder ein Leporello, oder vielleicht sogar ein Buch entstehen würde. :)

Es hatte mich sehr viel Zeit gekostet einen guten Hoster zu finden, lahno-webhosting.de. ansprechbar, hilfsbereit, hält seinen Laden sauber, d.h. aktuelle Software-Versionen und natürlich Datenbanken, Mysql ja, Postgresql leider nicht, aber PHP, Rubi und auch CMS-Systeme, die er selber updated inklusive kostenlosen Zertifikaten. Doch Joomla, Drupal und Wordpress liessen mir eindeutig zu wenig Freiheiten.

So fand ich textpattern auf textpattern.com und konnte es problemlos auf lahno installieren. Im Prinzip ist textpattern die vollständige professionelle Umsetzung dessen, was ich vorher schon im kleinen auf baseportal selber programmiert hatte. Textpattern hat eine starke Programmierer-Community und die hat alles, was man sich nur wünschen kann, bereits in kleinste PHP-Funktionen vorgefertigt und für den kreativen Baukasteneinsatz vorbereitet.

Zwei Jahre später, ich programmiere eigentlich immer nur zur Weihnachtszeit, bin ich ganz zufrieden mit dem Funktionsumfang meiner neuen alten arteurope-Seite und auch das Erscheinungsbild, dass sich extra von den Wordpress-Vorgaben und Javascript-strotzenden Profiseiten durch seine gewisse optische Unbekümmertheit absetzt, ist durchaus in Ordnung. Die leichten Style-Fehler hier und da verzeihe ich mir, mit der Zeit werde ich sie schon noch ausbügeln.




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