NGOs als 6. Kolonne


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Gezielt eingesetzte Nicht­regierungs­organisationen machen Politik

…die Konsequenzen daraus werden auf alle Europäer sozialisiert.

Will man diesen käuflichen Politdarstellern nicht alles überlassen, muß man selbst aktiv werden. Um solch politisch unbequemen Aktivismus einigermaßen gut kanalisiert zu bekommen, sind bestimmte Begrifflichkeiten und Regeln für den direkten Eingriff des Volkes auf die Politik geschaffen worden. Je nach Art des “Begehrens” werden bestimmte Mengen an (Volks-)Unterschriften in einer bestimmten Frist verlangt. Dabei wird durch ein Offenlegungsgebot über Geld- und Sachspenden von mehr als 5000 Euro Informationen über potenzielle Unterstützer, Personen und Interessengruppen, die ein Volksbegehren oder eine Volksinitiative finanzieren, verlangt.

Volksinitiative
Einbringung eines Themas, oder eines Gesetzentwurfs in den Landtag

Unterzeichnung
0,5 Prozent
ca. 68.000 Unterschriften stimmberechtigter Deutscher in NRW


Volksbegehren
Erlass, Aufhebung oder Änderung eines Gesetzes

Unterzeichnung
8 Prozent
1 Millionen Unterschriften stimmberechtigter Deutscher in NRW


Volksentscheid
Abstimmung über ein Gesetz

Wahl
Mehrheit der abgegebenen Stimmen
15 Prozent aller Stimmberechtigten
2 Millionen Unterschriften stimmberechtigter Deutscher in NRW

Quelle:
Abstimmungsgesetz – AbstG 11. Juni 1997 (GVBl. S. 304), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. März 2016 (GVBl. S.90)

Professionalisiert wurde dieser Weg auf Länder, Bundes- und Europaebene von Campact, Avaaz und anderen netzaktiven NGOs, die hier vor allem über soziale Netzwerke eine schnelle Verbreitung ihres Anliegens finden und den gesamten Vorgang um die einzuholende Unterschrift ergonomisch perfekt platziert und wunderbar einfach und zeitsparend organisiert haben.

Wenn man allerdings hinter die Kulissen blickt läßt sich oft feststellen, dass die “Guten” gar nicht die guten sind. Ein herausragendes Beispiel ist Avaaz, letzlich der verlängerte Arm der US Demokraten. Ein aufschlußreicher Artikel findet sich * -> hier*.
Bei Avaaz wird nichts vertieft, sondern eine Kampagne nach der anderen rausgehauen. Mag sein, dass ein Thema versteckt vor der Öffentlichkeit durch Anklickzahlen zu beeinflussen ist, aber die Mehrzahl der Kampagnen betreffen irgendwelche angeblichen Mißstände, die, vorrausgesetzt es gibt sie tatsächlich so wie dargestellt, wohl kaum zu einer Veränderung neigen ob der bequemen user, die meinen, mit einem Klick die Welt gerettet zu haben.

Auf den Seiten von Peds Ansichten ist Avaaz ein ganzer Artikel gewidmet und es ist schon bemerkenswert wie Avaaz in Libyen und danach in Syrien Zustände darstellte, die es gar nicht gab. Der alte Teufel Sorros soll dahinter gestanden haben und da steht er auch heute noch.

Und so wirkt auf mich deren marketing beinahe größenwahnsinnig wenn verkündet wird, sie hätten ein Massaker verhindert, oder ähnliches. Im Gegenteil, es keimt der Gedanke auf, Avaaz als verlängerter Arm USamerikanischer Konsortien, schafft bei vielen aufgeschreckten Schafen nur die Rückkehr in ihren geliebten Dämmerzustand. Die wohl kaum ernstzunehmenden Erfolgslisten ihrer Kampagnen passen in eine Zeit in der Mainstream-Qualitätsjournalismus beinahe täglich dabei erwischt wird Sachverhalte zu verdrehen und die Unwahrheit zu schreiben.

Nun gibt es NGOs, die als gemeinütziger Verein und mit staatlichem Budget ausgestattet, regelmäßig und vorsätzlich unbeteiligte, nichtsahnende Menschen in Gefahr bringen, um einem viel kleineren Teil von Menschen zu “helfen”. Die Rede ist hier von den sogenannten Flüchtlingen, die, wohlorganisiert in seeuntaugliche Boote gestopft werden um eine Seenot zu provozieren und dann wie verabredet von gecharterten Booten verschiedenster NGOs, deren Gründung, Zielsetzung und Finanzierung vom herrschenden Establishment und Regierungsparteien betrieben wurde, vor der afrikanischen Küste abgeholt und nach Europa gebracht werden.

Dieses “helfen” muß in Anführungszeichen, da schon lange nachgewiesen ist, dass niemandem tatsächlich geholfen wird, außer denen, die diese Völkerbewegungen organisieren und daran irgendwie, irgendwas “verdienen”.

Der amerikanische Einwanderungsexperte Roy Beck hat die Idee Weltarmut durch Einwanderung in die reichen Industriestaaten zu bekämpfen mit seinem Vortrag so ansehnlich widerlegt, dass selbst die, die nun gar nichts mit Zahlen, Mathematik und Statistiken anfangen können, verstehen werden.

Und trotzdem steht das Bildungsbürgertum auf und applaudiert den Gesetzesbrechern und ihren NGOs. Sie tuen dies, wie mir scheint, in Unkenntnis. Wenn jemand nichts weiß, dann wird er sich doch unvoreingenommen allen Quellen zuwenden, die ihn unterrichten und informieren können. Wenn das Bildungsbürgertum jedoch davon ausgeht es sei durch öffentlich-rechtliche, durch die Zeit, den Spiegel, FAZ und TAZ etc umfassend informiert, dann werden sie sich in ihrer knapp bemessenen Freizeit wohl kaum mit solchen Vorträgen beschäftigen, schon alleine, weil sie davon ausgehen, wenn da was dran wäre, auch ein Echo in ihren Mainstreammedien vorfinden zu müssen.

Im Folgenden zeige ich einen Mitschnitt der “Anstalt” vom 29.04.2014 in der so deutlich herausgearbeitet wurde, wie sich der sogenannte Mainstream-Qualitätsjournalismus vernetzt aufgestellt hat, dass es zu einer Klage kam mit dem Ziel diese im Internet vorhandenen Mitschnitte zu löschen. Was sind das nur für Träumer? Jedenfalls wird hier sehr deutlich, dass Journalismus, ob bei Privaten, oder Öffentlich-Rechtlichen gar nicht mehr überparteilich und interessenneutral funktionieren kann.

Der Vollständigkeit halber hier noch recht unterhaltsam von Pispers “Wem gehören die Medien”. Als Hausaufgabe recherchieren Sie bitte die dargestellen Fakten über die Medien und dann dürfte endlich auch dem Zahnarzt im hintersten Elfenbeinturm klar werden, dass wir eben nicht informiert werden, sondern in Meinungsströmungen hineingelotst werden, ohne es auf Anhieb bemerken zu können. Und das geht, indem bestimmte Botschaften in verschiedenen Medien (die aber alle die gleichen Eigentümer haben) ständig mit gleichen Schlüsselwörtern wiederholt werden, bei offenbar gleichzeitigen mainstream-konformen Aktivitäten neutral erscheinender NGOs, die einen volksbegehrenden Anschein erwecken können – das kleine Einmaleins der Manipulation, .

Zusammenfassung

  1. Es gibt Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs), die sich in Gesellschaftspolitik bemerkbar einmischen können.
  2. Darunter befinden sich NGOs, deren Gründung, Zielsetzung und Finanzierung von politischen Parteien ausgeht, die auch regieren.
  3. NGOs organisieren eine Völkerbewegung, in der hauptsächlich die leistungsfähigen jungen Männer nach Europa gebracht werden, die dann natürlich als stabilisierender und aufbauender Faktor in ihren Heimatländern nicht mehr zur Verfügung stehen, aber für Europa so gut wie keine Qualifikation mitbringen.
  4. Die von Politik und dem Establishment hervorgebrachten Motive und Begründungen, von ihren eigenen Medien und den öffentlichen Sendern im Einklang verbreitet, halten einer genaueren Betrachtung nicht stand. Das Motiv “Flüchtling” ist eine Behauptung, die überhaupt nirgends überprüft wurde. Aber auch das Motiv der Armutsbekämpfung hat keinen Bestand. Es ist nicht möglich über Einwanderung Weltarmut zu bekämpfen und Weltfrieden zu erreichen. Es zeigt sich, dass damit genau das Gegenteil erreicht wird und es muß davon ausgegangen werden, dass das auch genauso gewollt worden ist.

Aber, von wem denn eigentlich?, wer steckt dahinter, oder passiert das alles systemisch bedingt?

Etwas Licht ins Dunkle bringt die Arbeit von Kelly M. Greenhill , als Buch seit 2016 in deutsch erhältlich, unter dem Titel Massenmigration als Waffe Die englischsprachige Erstauflage erschien schon 2010 und obwohl darin nicht mehr die Migrationswellen behandelt werden, die Europa seit 2014 im großen Stil treffen, ist es dennoch ein aktuelles, weil zeitloses Buch.

Warum es im 3. Jahrtausend ganze 6 Jahre gedauert hat, bis endlich auch eine deutschsprachige Ausgabe zur Verfügung steht, scheint unklar, vermutlich aber nicht. Bekanntgemacht wurde Kellys Buch “The Weappons of Mass Migration” schon am 22.03.2011 von der Frankfurter Allgemeine. Ausgerechnet der als “rechts” diffamierte Kopp Verlag nahm sich als einziger der Übersetzung an, aber mittlerweile habe ich mir ja schon angewöhnt, wenn etwas als “rechts” beschimpft wird, genauer hinzuschauen.

In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.
Zitat: Franklin D. Roosevelt (1882-1945)

Jedenfalls kann mit dem bewußteren Blick auf Migrationen und der Erkenntnis, dass Migration viel häufiger als Waffe diente, als bisher angenommen, die Frage präziser nach “Qui bono?” gestellt werden. NGOs, die tatsächlich aktiv dafür sorgen, dass vor allem Südeuropa und der deutschsprachige Raum mit hauptsächlich jungen, männlichen Migranten geflutet werden, während niemand auch nur erwägt sie lieber kostengünstiger und nachhaltig in ihren Heimatländern zu unterstützen, müssen als Werkzeug derer verstanden werden, die in irgendeiner Weise davon profitieren wollen und die müssen in regierungsnahen Kreisen zu finden sein, sonst könnten jene NGOs nicht in dieser Weise agieren.

Fazit
Zur Diplomatie, Hochfinanz, Wirtschaft, Militär und Geheimdienst hat sich in jüngerer Zeit eine 6. Kolonne etabliert, NGOs, oft gemeinnützig getarnt mit volksbegehrendem Anstrich, aber im stillen Auftrag.

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  1. Gläubiger

    Als jemand, der in Sommermonaten jeden Tag ca 10 Std auf einer Baustelle tätig ist, ist die Aufforderung, ich soll mal meine Hausaufgaben machen, ziemlich arrogant. Wenn eine Partei so agieren würde, dann würden doch die anderen darüber herfallen und die Zeitungen würden sich die Hände reiben.

  2. arteurope

    Ist das so?
    Wir sollten endlich aufhören zu “glauben”, Herr Gläubiger. Wir können ja “wissen”. Nichts von dem, was ich hier schreibe ist unbelegt. Jedoch das, was uns dauernd als Erkenntnisse vorgesetzt wird hält meist schon nicht der kleinsten Überprüfung stand. Dauernd werden wir aufgefordert zu glauben. Schauen wir doch einfach mal genau hin.

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