Klotzpor­traits

Datum

Holzzztoc, niemand bleibt verschont, 2003

Erstmalig wurden die Klotzportraits im Artstore Köln Mülheim 1995 ausgestellt. Gewichtigkeit und Konzentration soll sich aus einem Wurf heraus vereinen, einfachster Schablonendruck erhält von einem Laserdrucker filigranes fotografisches in schwarz weiß auf einem Material, aus dem Umzugskartons gefertigt werden, getränkt und versiegelt von einem modernen 2Komponenten Kunstharz, welches für den Bootsbau entwickelt wurde. Aber das alles wird gar nicht gesehen, nicht wirklich bemerkt. Dafür ist das Artstore zu klein und die Kölner Galeristenszene zu verliebt in sich selbst. Von alleine geht das nicht. Man wird grundsätzlich nie entdeckt. Gibt es Methoden dem nicht-entdeckt-werden auszuweichen?

ein sicher nicht kampfloser Weg und nur zu haben mit der Konsequenz eines Kriegers, der Transzendenz eines Schamanen und der Risikobereitschaft eines Schöpfers. Das ist es, was die Klotzporträts projezieren.

Zum ersten mal benutzte Frank Olsowski das Rohmaterial für die Herstellung von Umzugskartons, ein starkes, packpapierähnliches Rollenmaterial. Es wird in Bootsbau-Epoxydharz getränkt und mit hochwertigen Acryl-LACKEN und säurefesten Alkalidfarben, eine Art wasserbasierter Ölfarbe, bearbeitet. Klotzportraits sind 4 Motive, die in einer Auflage von 24 Blättern per Siebdruck und Laserdrucker hergestellt wurden.



Autor
Kategorien ,

← Älter Neuer →